Home  |    Artikel  |    News  |    Shop (Bücher/CDs)  |    Forum  |    Links  |    Kontakt  |    Gästebuch
Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Allgemein
Moskauer Patriarch fordert Wiederherstellung der Einheit Zyperns

Mit einer Begegnung mit Staatspräsident Demetrios Christofias ist Montagnachmittag der offizielle Besuch des Moskauer Patriarchen Kyrill I. auf Zypern zu Ende gegangen. Kyrill I. brachte beim Besuch seine Unterstützung für die Wiederherstellung der Einheit der Republik Zypern zum Ausdruck. Der Besuch galt sowohl der orthodoxen Schwesterkirche als auch der Republik Zypern, hieß es in einer Aussendung der Stiftung "Pro Oriente".

Vor Erzbischof Chrysostomos II., dem Oberhaupt der orthodoxen Kirche von Zypern, und vor dem Heiligen Synod der Kirche von Zypern sagte der Patriarch: "Seit 38 Jahren steht die russisch-orthodoxe Kirche an der Seite der Kirche von Zypern und ihres Volkes, weil die Wunde der gewaltsamen Teilung der Insel und der Diskriminierung der orthodoxen Gläubigen in der von der türkischen Armee okkupierten Zone nicht verheilt ist."

Es erfülle ihn mit Freude, dass sich die Kirche von Zypern "trotz der Trauer über die im nördlichen Inselteil zerstörten und geschändeten Kirchen und über die andauernde Verletzung der religiösen Rechte der orthodoxen Bevölkerung" gut entwickle, so Kyrill I. Er betrachte es als seine Pflicht, die Kirche von Zypern "in dieser Zeit der Prüfungen" aktiv zu unterstützen und die Stimme zur Verteidigung der christlichen Heiligen Stätten zu erheben. Es müsse alles getan werden, um die Präsenz des Christentums in der östlichen Mittelmeerregion zu bewahren.

Bereits bei seiner Ankunft auf dem Flughafen von Larnaca hatte der Moskauer Patriarch vor Journalisten betont, er sei zutiefst überzeugt, dass die Entwicklung der Beziehungen zwischen griechischen und türkischen Zyprioten "den Respekt vor den religiösen Traditionen beider Seiten" und "die Wiederaufnahme der Kommunikation auf der Ebene der Bevölkerung" einschließen müsse. Es müsse eine "spirituelle, kulturelle und psychologische Atmosphäre" geschaffen werden, in der die Wiederherstellung der Einheit der Republik Zypern auf der Basis der Prinzipien der Vereinten Nationen möglich sei.

Für jeden orthodoxen Gläubigen sei es bedrückend, dass die "zerstörten und geschändeten Heiligtümer" im Nordteil der Insel noch immer nicht restauriert seien, dass es keine Seelsorge für die verbliebenen orthodoxen Gläubigen gebe und dass Erzbischof Chrysostomos II. diesen Teil seiner Herde nicht besuchen könne, so der Patriarch in der Aussendung...


Weiterlesen auf www.kathweb.at

 

Drucken | review | 12.06.2012, 12:19 | Nebu
  
Infoleiste


Relevante Artikel



Kommentar schreiben
Sie besitzen nicht die Berechtigung, Kommentare abzugeben.







Mai 2013
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 29  30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31  1  2